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Fachanwältin für Familienrecht

In der Rechtssymbolik galt das Wasser als Sinnbild der Reinheit. Der Standort der Gerichtsstätte wurde häufig in der Nähe heiliger Wasser gewählt, vielleicht aus einem alten verschollenen Kultbrauch heraus das Urteil aus dem Wasser zu schöpfen. Auch der Name Schöffe oder Schöpfe für den Beisitzer bei Gericht mag diesem Brauchtum entstammen. Bei Eidesleistungen wurde der Schwörende mit dem Wasser einer heiligen Quelle benetzt, um die Heiligkeit des Eides zu verdeutlichen und den Schwörenden an die Pflicht zur Wahrheit zu gemahnen.

(aus: Justiz in alter Zeit, Band VI c der Schriftenreihe des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg ob der Tauber, S. 498)

Das Kanzleilogo wurde gewählt, um auf diesen alten Rechtsbrauch hinzuweisen. Er erinnert uns heute daran, dass die Wahrheit Grundlage des Rechts sein sollte.